Ärzteteam versorgt erstmals in Berlin Jungen ohne Hörorgane mit Auditorischem Hirnstammimplantat

Auszug aus der Pressemitteilung der Sankt-Getrauden-Krankenhaus GmbH

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor kurzem setzte ein interdisziplinäres Ärzteteam des Sankt Gertrauden-Krankenhauses einem 11-jährigen Jungen ohne Hörorgane in Berlin erstmals ein sogenanntes Auditorisches Hirnstammimplantat, kurz ABI (Auditory Brainstem Implant), zur Wiederherstellung seines Hörvermögens ein. Auditorische Hirnstammimplantate setzen direkt am Hirnstamm an und überbrücken damit das gesamte Innenohr. Sie kommen dadurch auch für Kandidaten mit erkranktem Hörnerv oder ohne cochleäre Strukturen in Frage. Die Operation sowie der Heilungsprozess verliefen völlig komplikationsfrei. Die Ärzte prüfen nun, welche Höreindrücke der Junge später wahrnehmen wird. Bei der Behandlung arbeitete das Ärzteteam eng mit dem Entwickler MED-EL zusammen, der sein Know-how in der Versorgung mit Hirnstammimplantaten zur Verfügung stellte.

 

Die vollständige Pressemitteilung als PDF sowie Bildmaterial finden Sie auch im Anhang.

 

Bild Sankt Gertrauden Krankenhaus:

Bildunterschrift: Bild 1: Prof. Dr. Kaschke mit Patient und PD Dr. Kaminsky in Berlin (von links nach rechts).

Fotorechte: Sankt Gertrauden-Krankenhaus

 

Bild MED-EL MAESTRO:

Bildunterschrift: Bild 1: MED-EL MAESTRO Auditorisches Hirnstammimplantat  

Fotorechte: MED-EL Medical Electronics

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Pressemitteilung Sankt Gertrauden Kranke
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