Wilhelm und Alexander von Humboldt Austellung mit DGS

Deutsches Historisches Museum

 

Die Brüder Humboldt setzten für ihre Forschungen alle Sinne ein. Daran anknüpfend bietet die Ausstellung eine Vielfalt an Sinneseindrücken wie etwa Ausprobieren, wie es sich mit einer Feder schreibt; Hören, wie Originalbriefe klingen; oder Riechen, wie Materialien duften. Inklusive Kommunikations-Stationen, die jeweils mindestens zwei Sinne ansprechen, sind neben einem taktilen Bodenleitsystem, Gebärdensprachvideos, Ausstellungstexten in Braille, kontrastreicher Großschrift und Leichter Sprache Teil der inklusiven Austellungsgestaltung.

 

Im Rahmen des Förderprojektes "Verbund Inklusion" - gefördert von der Bundesministerin für Kultur Kultur und Medien - wird eine Inklusive Kommunikations-Station umgesetzt. Eine olfaktorische Station im Themenraum "Ausweitung der Denkzone" bietet fünf unterschiedliche Düfte an und hat zum Ziel, den Geruchssinn als empirisches Mittel zur Erkenntnis einzusetzen. Es sollen physiologische Prozesse wie beispielsweise der Geruch von Gesteinsarten, Pflanzen, Luft unter und über der Erde erkennbar werden. Die Produktion der Düfte, die auf Beschreibungen von Wilhelm von Humboldt zurückgehen, erfolgt durch Urban Scents Paris-Berlin.

 

Einmal im Monat werden öffentliche Führungen mit Objektbeschreibungen für Blinde und Sehbehinderte, mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache und in Einfacher Sprache angeboten. 

 

Führungen mit Objektbeschreibungen

SA 07.12.2019, 04.01.2020, 01.02.2020, 07.03.2020, 04.04.2020, um 13:00 Uhr

 

Führungen mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

SA 14.12.2019, 11.01.2020, 08.02.2020, 14.03.2020, 11.04.2020, um 13:00 Uhr

 

Führungen in Einfacher Sprache

SA 21.12.2019, 18.01.2020, 15.02.2020, 21.03.2020, 18.04.2020, um 13:00 Uhr

 

Mehr Infos unter: https://www.dhm.de/ausstellungen/wilhelm-und-alexander-von-humboldt/barrierefreie-angebote.html