Notruf 112 - ein Privileg für hörenden Menschen?

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. und die European Union of the Deaf (EUD) fordern barrierefreien Notruf für gehörlose BürgerInnen.

 

In Gefahrensituationen greifen die meisten Menschen einfach zum Telefon, um die Polizei, die Feuerwehr oder einen Krankenwagen zu Hilfe zu rufen. In Europa gibt es seit 1991 den einheitlichen Euronotruf 112, der aus allen europäischen Ländern rund um die Uhr per Telefonanruf erreichbar ist. Für gehörlose Menschen besteht diese Möglichkeit nicht. 

 

In Deutschland setzt sich der Deutsche Gehörlosen-Bund für einen barrierefreien Notruf ein. Mehr Infos und die Pressemitteilung sind in unserer Homepage zu lesen.


Tipps für gehörlosen Patienten

Die Inhalte aus dem Flyer "Tipps für gehörlose Patienten" sind in der Homepage jetzt auch mit Gebärdensprachfilmen zu sehen!

Die Flyer "Tipps für gehörlose Patienten" (Faltblatt DIN lang, 6 Seiten) sind leider vergriffen. Eine Neuauflage ist langfristig geplant.

 

Siehe unten stehendes Thema „Der gehörlose Patient“ –  Neues Informationsmaterial des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.



Offener Brief des DGS an den ICSD

Knapp vier Monate nach dem ICSD-Kongress in Rom, bei dem Ungarn die Übernahme der Ausrichtung der 22. Sommer-Deaflympics angeboten hatte, gibt es immer noch keine konkreten Informationen dazu. Die Frist, innerhalb derer das Land die Finanzierbarkeit der Spiele nachweisen sollte, ist im Dezember ergebnislos verstrichen.

 

Deshalb schickte der Deutsche Gehörlosen-Sportverband (DGS) am vergangenen Wochenende einen offenen Brief an das ICSD und seine Mitgliedsländer mit der Bitte um eine Entscheidung zu den Deaflympics 2013 und der Empfehlung, sie lieber rechtzeitig abzusagen, als ein erneutes Desaster wie bei den Winter-Deaflympics 2011 zu riskieren.

 

Übersetzung offener Brief auf der Website des Deutschen Gehörlosen-Sportverbands. Die Antwort bzw. die Mitteilung des ICSD Präsidenten Craig A. Crowley ist hier zu lesen.

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